ANKER eufy Saug- und Wischroboter HydroJet E35

Hausstaubmilben im Teppich: So reduzieren Sie Milben und Allergene

ANKER eufy Saug- und Wischroboter HydroJet E35

Auch ein sauber wirkender Teppich kann Milbenallergene enthalten. Regelmäßiges Staubsaugen, eine kontrollierte Luftfeuchtigkeit und gelegentliche gründliche Reinigungen können die Belastung deutlich senken. Eine einzelne Maßnahme reicht jedoch nicht aus, um sämtliche Milben und Allergene aus dem Teppich zu entfernen.

Gibt es Hausstaubmilben im Teppich?

Ja. Hausstaubmilben können auch in Teppichen leben, vor allem wenn es in der Wohnung warm und feucht ist. Wie stark ein Teppich belastet ist, hängt unter anderem von der Teppichart, dem Raumklima, der Reinigungshäufigkeit und der Menge an Hautschuppen ab.

Warum sich Milben und Allergene im Teppich ansammeln

Teppichfasern halten Staub, Haare, Hautschuppen, Pollen sowie Bestandteile von Milbenkot und abgestorbenen Milben fest. Beim Begehen des Teppichs wird ein Teil dieser Partikel tiefer in den Flor gedrückt, während andere wieder in die Raumluft gelangen.

Besonders im Schlafzimmer kann die Belastung höher sein, da Bettwäsche eine wichtige Quelle für Hautschuppen und Milbenallergene darstellt. Hochflorige Teppiche, Polstermöbel und unzureichende Lüftung schaffen zusätzliche Bereiche, in denen sich Staub sammelt und nur schwer vollständig entfernen lässt.

Lebende Milben und die von ihnen hinterlassenen Allergene müssen dabei unterschiedlich angegangen werden. Eine niedrigere Luftfeuchtigkeit erschwert den Milben die Vermehrung. Staubsaugen und Waschen helfen dagegen dabei, bereits vorhandene allergenhaltige Partikel zu entfernen.

Hinweise darauf, dass Allergene im Teppich Beschwerden verstärken

Mögliche Beschwerden sind Niesen, eine verstopfte oder laufende Nase, juckende oder tränende Augen, Husten und Reizungen im Hals.

Fallen die Symptome besonders in Räumen mit Teppichboden oder während des Staubsaugens auf, können aufgewirbelte Allergene eine Rolle spielen.

Bei einer Hausstaubmilbenallergie sind die Beschwerden häufig nachts oder morgens stärker, da sich im Bett meist mehr Milben befinden als auf dem Boden. Ähnliche Symptome können jedoch auch durch Pollen, Schimmel, Haustiere oder andere Reizstoffe ausgelöst werden. Der Teppich allein lässt daher keinen sicheren Rückschluss auf Hausstaubmilben als Ursache zu.

Treten die Beschwerden regelmäßig auf, beeinträchtigen sie den Schlaf oder kommen pfeifende Atemgeräusche oder Atemnot hinzu, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Hausstaubmilben und Allergene im Teppich reduzieren

Am sinnvollsten ist eine Kombination aus regelmäßigem Staubsaugen und gelegentlicher gründlicher Reinigung. So lassen sich sowohl lose Partikel an der Oberfläche als auch tiefer im Teppich sitzender Schmutz besser entfernen.

Teppich gründlich und regelmäßig saugen

Bei einer Hausstaubmilbenallergie kann es sinnvoll sein, Teppiche in häufig genutzten Räumen mehrmals pro Woche zu saugen.

Saugen Sie langsam über die Fläche, damit das Gerät genügend Zeit hat, Partikel zwischen den Fasern aufzunehmen. Stark beanspruchte Bereiche und die Fläche rund um das Bett sollten dabei besonders gründlich gereinigt werden.

Verwenden Sie möglichst einen Staubsauger für Allergiker mit einem guten Abluftfilter und warten Sie das Gerät entsprechend den Herstellerangaben. Ein voller Staubbehälter oder zugesetzter Filter verringert die Saugleistung. Eine schlechte Filterung kann zudem dazu führen, dass feine Partikel wieder in den Raum gelangen.

Wenn das Staubsaugen Beschwerden auslöst, kann die betroffene Person während der Reinigung den Raum verlassen und erst zurückkehren, nachdem sich der Staub gelegt und der Raum gelüftet wurde.

Eine automatisierte Reinigung mit einem Saugroboter kann dabei helfen, diesen Rhythmus leichter einzuhalten.

Der ANKER eufy Saug- und Wischroboter HydroJet E35 erreicht eine Saugleistung von bis zu 35.000 Pa und nimmt lose Staubpartikel, Haare und allergenhaltigen Schmutz aus Teppichfasern auf. Erkennt der E35 einen Teppich, hebt er seine Wischwalze an und erhöht die Saugleistung. Im Teppichmodus fährt er die Fläche außerdem in unterschiedlichen Richtungen ab, sodass der Flor sowohl mit als auch gegen seine Laufrichtung gereinigt wird und weniger Bereiche ausgelassen werden.

{{component:"product", handle:"t210mg11", sku:"T210MG11"}}

Der E35 kann die regelmäßige Entfernung von Staub und Allergenen unterstützen. Er kann jedoch nicht garantieren, dass tief im Teppich sitzende Milben vollständig abgetötet oder entfernt werden.

Auch heißes Waschen der Bettwäsche, eine geeignete Luftfeuchtigkeit und gegebenenfalls eine professionelle Teppichreinigung bleiben weiterhin wichtig.

ANKER eufy Saug- und Wischroboter HydroJet E35 gegen Hausstaubmilben

Waschbare Teppiche nach Pflegehinweis reinigen

Kleine Teppiche können bei 60 °C gewaschen werden, sofern das Pflegeetikett dies erlaubt. Bei dieser Temperatur werden viele Milben abgetötet und Allergene aus den Fasern ausgespült.

Verträgt das Material nur niedrigere Temperaturen, sollten Sie sich an die Herstellerangaben halten. Lassen Sie den Teppich anschließend vollständig trocknen, bevor er wieder auf den Boden gelegt wird.

Teppiche mit Gummirücken, Wollfasern, empfindlichen Farben oder Klebstoffen benötigen unter Umständen eine professionelle Reinigung.

Vermeiden Sie es außerdem, Teppiche in der Wohnung kräftig auszuschütteln. Dabei gelangt viel Staub in die Luft. Rollen Sie den Teppich stattdessen vorsichtig zusammen und bringen Sie ihn nach draußen oder direkt zum Waschplatz.

Tief sitzenden Schmutz regelmäßig gründlicher entfernen

Eine gelegentliche Tiefenreinigung kann Schmutz und Allergene entfernen, die beim normalen Staubsaugen tiefer im Teppich zurückbleiben.

Wählen Sie eine Methode, die vom Teppichhersteller empfohlen wird, und verwenden Sie nur so viel Feuchtigkeit wie nötig.

Anschließend muss der Teppich möglichst schnell und vollständig trocknen. Bleibt er längere Zeit feucht, steigt die Luftfeuchtigkeit in seiner Umgebung. Das kann Milben begünstigen und zusätzlich Schimmel fördern.

Öffnen Sie bei geeigneter Witterung die Fenster, sorgen Sie für gute Lüftung oder setzen Sie Ventilatoren ein. Der Teppich sollte erst wieder betreten werden, wenn er vollständig trocken ist.

Bei fest verlegten Teppichen, sehr dichtem Flor, empfindlichen Fasern, großflächigen Flecken oder ungünstigen Trocknungsbedingungen kann eine professionelle Reinigung die sicherere Lösung sein.

Böden und Polstermöbel in der Umgebung mitreinigen

Staub bleibt nicht nur im Teppich. Er verteilt sich auch auf Hartböden, Möbeln, Fußleisten und Bettwäsche.

Um Staub zu entfernen, saugen Sie deshalb auch Teppichränder und Bereiche unter Möbeln gründlich ab. Hartböden und andere glatte Flächen in der Nähe können anschließend feucht gewischt werden.

Für Sofas und Sessel mit Stoffbezug eignet sich ein Polsteraufsatz. Kissenbezüge, Decken, Tierdecken und andere waschbare Textilien sollten entsprechend ihren Pflegehinweisen gereinigt werden.

Leeren oder verschließen Sie den Staubbehälter des Staubsaugers so, dass dabei möglichst wenig Staub erneut aufgewirbelt wird.

Bedingungen reduzieren, unter denen sich Hausstaubmilben wohlfühlen

Durch Reinigung werden bereits vorhandene Allergene entfernt. Eine geeignete Luftfeuchtigkeit erschwert es Milben zusätzlich, sich weiter zu vermehren.

Luftfeuchtigkeit im Blick behalten

Versuchen Sie, die relative Luftfeuchtigkeit möglichst unter 50 Prozent zu halten, besonders im Schlafzimmer.

Ein digitales Hygrometer zeigt zuverlässiger als das eigene Empfinden, wie feucht die Raumluft tatsächlich ist.

Vermeiden Sie es, Wäsche in einem Schlafzimmer mit Teppichboden zu trocknen. Undichte Stellen, Kondenswasser oder dauerhaft feuchte Bereiche sollten möglichst schnell behoben werden.

Ein Luftentfeuchter kann bei zu hoher Luftfeuchtigkeit helfen, ersetzt aber nicht die Behebung baulicher Ursachen.

Richtig lüften, ohne unnötig Staub aufzuwirbeln

Öffnen Sie die Fenster für kurze Zeit vollständig, um feuchte Raumluft auszutauschen.

Wann Lüften sinnvoll ist, hängt von Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Bei warmem und sehr feuchtem Wetter kann langes Lüften sogar zusätzliche Feuchtigkeit in die Wohnung bringen.

Vermeiden Sie es außerdem, Bettwäsche oder Teppiche unmittelbar vor dem Staubsaugen kräftig auszuschütteln. Dabei werden abgelagerte Allergene wieder aufgewirbelt und gelangen in die Raumluft.

Nehmen Sie die Bettwäsche stattdessen vorsichtig ab, reinigen Sie anschließend den Raum und lüften Sie danach.

Staubfänger im Schlafzimmer reduzieren

Schwere Vorhänge, hochflorige Teppiche, offen gelagerte Textilien und viele Dekokissen bieten viel Fläche, auf der sich Staub sammeln kann.

Wenn möglich, sind waschbare Vorhänge, kurzflorige Teppiche und geschlossene Aufbewahrungssysteme pflegeleichter.

Bleiben die Beschwerden stark ausgeprägt, kann es sinnvoll sein, einen Teppichboden im Schlafzimmer durch einen glatten Boden zu ersetzen, der sich feucht reinigen lässt.

Auch das deutsche Umweltbundesamt empfiehlt nach Möglichkeit glatte Bodenbeläge und bei vorhandenem Teppich regelmäßiges Staubsaugen.

Saugroboter entfernt Hundehaare vom Teppich

Bettwäsche und Polstermöbel ebenfalls reinigen

Die Teppichreinigung allein reicht nur begrenzt aus, wenn gleichzeitig Allergene aus Bett und Polstermöbeln in den Raum gelangen.

Waschen Sie Bettlaken, Kopfkissen- und Bettbezüge regelmäßig bei mindestens 60 °C, sofern das jeweilige Pflegeetikett dies zulässt.

Milbendichte Bezüge für Matratzen und Kissen können den Kontakt mit dort vorhandenen Allergenen zusätzlich reduzieren.

Auch gepolsterte Kopfteile, Betten mit Stoffbezug sowie Sessel oder Stühle neben dem Bett sollten regelmäßig abgesaugt oder entsprechend den Herstellerangaben gereinigt werden.

Wenn die Teppichreinigung nicht ausreicht

Bleiben Beschwerden dauerhaft bestehen oder weist der Teppich Feuchtigkeitsschäden auf, reichen normale Reinigungsmaßnahmen im Haushalt unter Umständen nicht mehr aus.

Anhaltende Allergiebeschwerden

Treten Niesen, eine verstopfte Nase, juckende Augen, Husten oder Schlafprobleme über längere Zeit immer wieder auf, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Allein anhand der Symptome lässt sich jedoch nicht feststellen, ob tatsächlich Hausstaubmilben die Ursache sind.

Eine Ärztin oder ein Arzt kann den Verlauf der Beschwerden beurteilen und bei Bedarf einen Haut- oder Bluttest durchführen.

Weitere Informationen zur Diagnose und Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie bietet auch das deutsche Gesundheitsportal.

Bei Atemnot, einem Engegefühl im Brustkorb oder einer deutlichen Verschlechterung bestehender Asthmabeschwerden sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Stark verschmutzte oder schwer zu reinigende Teppiche

Ein Austausch kann sinnvoll sein, wenn ein Teppich stark abgenutzt ist, einen sehr dichten oder unregelmäßigen Flor hat, dauerhaft unangenehm riecht oder sich nicht mehr zuverlässig reinigen und trocknen lässt.

Bevor ein neuer Teppich verlegt wird, sollte außerdem geprüft werden, ob der Untergrund gereinigt oder repariert werden muss.

Wird ein neuer Teppich auf einen feuchten oder stark verschmutzten Untergrund gelegt, ist das eigentliche Problem damit nicht behoben.

Feuchtigkeit, Schimmel oder Schädlingsbefall

Ein muffiger Geruch, sichtbarer Schimmel, feuchte Teppichunterlagen oder wiederkehrende Feuchtigkeit sind ein Hinweis darauf, dass nicht nur Allergene entfernt werden müssen.

In solchen Fällen sollte zunächst die Ursache gefunden und behoben werden, etwa eine undichte Stelle, Kondenswasser oder ein Wasserschaden.

Sichtbaren Schimmel sollten Sie nicht mit einem normalen Staubsauger absaugen, da dadurch Sporen verteilt werden können.

Bei großflächigem Schimmel, stark verunreinigter Teppichunterlage oder Schädlingsbefall ist eine professionelle Begutachtung sinnvoll.

Fazit

Um die Belastung durch Milbenallergene im Teppich zu reduzieren, sind regelmäßiges Staubsaugen, eine kontrollierte Luftfeuchtigkeit und gelegentliche gründliche Reinigungen besonders wichtig.

Auch Bettwäsche und Polstermöbel sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden, da sich auch dort größere Mengen an Allergenen ansammeln können.

Ein Saugroboter kann die regelmäßige Bodenreinigung erleichtern. Ebenso wichtig bleiben jedoch waschbare Textilien und ein geeignetes Raumklima.

Bleiben Beschwerden trotz dieser Maßnahmen bestehen, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Ist der Teppich dauerhaft feucht oder beschädigt, kann zusätzlich eine professionelle Reinigung oder Sanierung sinnvoll sein.

FAQ

Sind sichtbare Tiere im Teppich Hausstaubmilben?

Wahrscheinlich nicht. Hausstaubmilben sind so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum eindeutig zu erkennen sind.

Sichtbare Insekten können beispielsweise Teppichkäfer, Flöhe oder andere Haushaltsschädlinge sein.

Beißen Hausstaubmilben im Teppich Menschen?

Nein. Hausstaubmilben ernähren sich hauptsächlich von abgestorbenen Hautschuppen und beißen Menschen nicht.

Allergische Beschwerden werden vielmehr durch Bestandteile ihres Kots und ihrer Körper ausgelöst.

Kann ein Luftreiniger Allergene aus dem Teppich entfernen?

Ein Luftreiniger mit einem geeigneten Partikelfilter kann einen Teil der Allergene auffangen, sobald diese in die Luft gelangen.

Allergene, die tief im Teppich sitzen, werden dadurch jedoch nicht entfernt.

Ein Luftreiniger kann Staubsaugen, Textilreinigung und die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit daher ergänzen, aber nicht ersetzen.

Tötet Natron Hausstaubmilben im Teppich?

Es gibt keine ausreichenden Belege dafür, dass Natron Hausstaubmilben im Teppich zuverlässig abtötet.

Es kann zwar teilweise Gerüche binden, das Pulver kann jedoch im Teppichflor zurückbleiben und den Staubsauger zusätzlich belasten.

Beachten Sie deshalb sowohl die Pflegehinweise des Teppichherstellers als auch die Angaben des Staubsaugerherstellers.

Sind Anti-Milben-Sprays für Teppiche in Haushalten mit Kindern und Haustieren sicher?

Das hängt vom jeweiligen Wirkstoff, seiner Konzentration und der vorgesehenen Anwendung ab.

Einige Sprays enthalten Biozide, die Rückstände hinterlassen können. Das deutsche Umweltbundesamt rät davon ab, solche Mittel routinemäßig gegen Hausstaubmilben einzusetzen.

Wenn Sie dennoch ein entsprechendes Produkt verwenden, achten Sie darauf, dass es für diesen Zweck zugelassen ist, und halten Sie sich genau an die Anwendungshinweise. Kinder und Haustiere sollten den behandelten Bereich erst wieder betreten, wenn die vom Hersteller angegebene Wartezeit abgelaufen ist.

Hilft Sonnenlicht gegen Hausstaubmilben in Teppichen?

Wärme und Trocknung durch Sonnenlicht können die Bedingungen für Milben im Teppich ungünstiger machen.

Sonnenlicht allein entfernt vorhandene Allergene jedoch nicht zuverlässig.

Waschen Sie den Teppich, wenn das Material dies zulässt, lassen Sie ihn vollständig trocknen und saugen Sie ihn anschließend gründlich ab.

Beachten Sie außerdem das Pflegeetikett, da starke Sonneneinstrahlung manche Farben ausbleichen und empfindliche Fasern beschädigen kann.

Zurück zum Blog